Stiftungspreis
Stiftungspreis 2011
„Das Bremer Schulprojekt 2011: Mit Begeisterung lernen“
Schirmherr: Bürgermeister a.D. Dr. Henning Scherf
Ausschreibung 2011:
Preis |
Preisverleihung |
Kontakt
Aufgrund des großen Zuspruchs hat die Stiftung „Gib Bildung eine Chance“ auch im vergangenen Jahr alle allgemeinbildenden Schulen im Bundesland Bremen aufgerufen, sich um den Stiftungspreis 2011 zu bewerben.
Preiswürdig sind Konzepte, die nachhaltig das ganzheitliche Lernen fördern, Kinder und Jugendliche für Bildung begeistern und dabei den ganzen Menschen in den Mittelpunkt stellen und seine Kreativität und Individualität fördern.
Bewerben konnten sich Projekte und Vorhaben, die bereits realisiert worden waren bzw. noch in 2011 umgesetzt werden sollten. Dem Grundgedanken der Stiftung folgend, Best-Practice-Beispiele zu fördern, die für andere Vorbild sein können, kommen innovativen und zugleich wirtschaftlichen Lösungen, die dauerhaft zu mehr Begeisterung an Bildung beitragen, eine besondere Bedeutung zu.
Die Projekte müssen von den Schulen, ihren Lehrern oder Schülern selbst initiiert worden sein, dürfen also nicht im Zusammenhang mit Ausschreibungen oder Auslobungen umgesetzt worden sein.
Bewerbungsschluss für den Stiftungspreis 2011 war der 31.12.2011.
Preissumme
Insgesamt ist eine Preissumme von 3.000 Euro ausgesetzt.
Dabei erhalten die Sieger der 1. bis 6. Klasse sowie der 7. bis 13. Klasse jeweils 1.500 Euro.
Preisverleihung
Die Preisverleihung erfolgt am 5. März 2012 im Kaminsaal des Bremer Rathauses durch den Schirmherrn Altbürgermeister Dr. Henning Scherf.
Kontakt
Stiftung „Gib Bildung eine Chance“
Lothar Franke
Hodenberger Straße 55
28355 Bremen
Telefon: 0421/250 289
Mobil: 0151/5468 2839
l.franke [at] gibbildungeinechance.de
Stiftungspreis 2010
Die Stiftung hat am 19. Januar 2011 vor rund 100 Gästen erstmalig ihren mit EUR 3.500,00 dotierten Stiftungspreis zum Thema „Das Bremer Schulprojekt 2010“ verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zur Aktion „Bremen bildet sich“ im Bremer Roland-Center statt.
Eine Jury aus Fördermitgliedern der Stiftung hat die Konzepte aus fast 30 eingereichten Bewerbungen ausgewählt und die Sieger gekürt. Preiswürdig waren Konzepte, die nachhaltig das ganzheitliche Lernen fördern, Kinder und Jugendliche für Bildung begeistern und dabei den ganzen Menschen in den Mittelpunkt stellen und seine Individualität und Kreativität fördern. Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs sind:
- Kategorie 1. bis 6. Klasse (EUR 1.500,00)
Schule An der Gete für das Konzept „Pausenkonzert“ - Kategorie 7. bis 12 Klasse (EUR 1.500,00)
Schule an der Lehmhorster Straße für das Konzept
„Schülerfirma BluBa und die Jahrbuchfirma“ - Anerkennung (EUR 500,00)
Oberschule Hermannsburg für das Konzept
„Schulgarten: Theorie, Praxis und Genuss“
Die Preise wurden durch Elisabeth Franke, Vorstand der Stiftung, und die Jury-Mitglieder im Beisein von Senatsrätin Frau von Ilsemann und Lothar Franke, Vorstand der Stiftung, überreicht.
Kasten: Fotoserie



„Die hohe Anzahl an Bewerbungen zeigt, dass wir das richtige Thema aufgegriffen haben. Die prämierten Konzepte zeichnen sich vor allem durch ihren Vorbildcharakter aus und sind zur Nachahmung für andere geeignet“, sagte Lothar Franke. „Auf jeden Fall sind wir ermutigt, den Stiftungspreis 2011 wieder für das Bremer Schulprojekt auszuloben.“
„Pausenkonzert“
Interessierte Schülerinnen und Schüler der Schule An der Gete lernen Instrumente und studieren in verschiedenen Gruppen Musikstücke ein. Mindestens einmal im Monat geben diese Musikgruppen ein „Pausenkonzert“.
Schon seit sechs Jahren treten dabei Solistengruppen, Streicherklassen, Kinderorchester, Chor Getekids, Flötengruppe oder Trommelgruppe auf. Eingeladen wird auch die Nachbarschule, das Förderzentrum für Blinde und Sehbehinderte. Das Ganze wird von „Konzertmanagern“ organisiert. 60-70 Zuhörer kommen freiwillig und genießen ein Konzert.
Die Vorbildfunktion, die „Einfachheit“, die Akzeptanz und Resonanz des Projektes in der Schule, die schon lange „Tradition“ und die leichte Übertragbarkeit auf andere Schulen waren entscheidende Kriterien für die Entscheidung der Jury. Die Schule möchte mit dem Preisgeld ein Klavier anschaffen.
„Schülerfirma BluBa“ und die „Jahrbuchfirma“
Die „Schülerfirma“ gibt ein Jahrbuch heraus, in dem selbstgeschriebene Berichte zu verschiedenen Themen, die aus dem Unterricht entstehen, sowie die einzelnen Schuklassen dargestellt sind. Zusätzlich wird ein selbstgebasteltes LogBuch herausgegeben, das den Schülerinnen und Schülern hilft, den Schulalltag organisatorisch zu bewältigen und zu dokumentieren. Hinzu kommen weitere „BluBa”-Produkte wie Weihnachtskarten, Spielkarten und Memory-Spiele.
Die Produkte werden professionell gedruckt. Der Vertrieb erfolgt über Vorbestellungen, d.h. ohne besonderes finanzielles Risiko.
Die praktische Einführung wirtschaftlichen Denkens in die schulische Ausbildung, die klassenübergreifende Kooperation in Gruppen und die besondere Kreativität waren die ausschlaggebenden Kriterien für die Jury. Die Schule möchte mit dem Preisgeld die technische Ausstattung ihres „Firmenraumes“ verbessern.
„Schulgarten: Theorie, Praxis und Genuss“
Im Schulgartenkonzept wird ganzheitliches und naturnahes Lernen mit praktischem Handeln verknüpft. Die Schülerinnen und Schüler legen im Außenbereich der Schule ein Hochbeet und eine Kräuterspirale an, pflanzen und ernten Kräuter und Gemüse und verarbeiten diese in der Schulküche.
Kinder mit und ohne Migrationshintergrund und auch geistig behinderte Kinder, die in die jeweiligen Gruppen integriert werden, lernen den Umgang mit Harke und Spaten ebenso wie mit Messer und Schneebesen. Da gesunde Ernährung heutzutage Mangelware zu werden droht, sind diese Erfahrungen unschätzbar wichtig so lernt man für das Leben. Auch der künstlerische Aspekt findet Berücksichtigung: Mit Naturmaterialien wird ein „Wunschgarten“ entworfen. Der Bau einer Wohnanlage für Insekten bietet den Tieren ein Zuhause und ist Anschauungsobjekt für andere Klassen.
Die Jury hat insbesondere die praktische Ausrichtung des Konzeptes beeindruckt und hält es für nachahmenswert. Für das Preisgeld will die Schule vor allem weitere Gartengeräte anschaffen.

Der Stiftungspreis
Jährlich prämiert die Stiftung „Gib Bildung eine Chance“ Projekte im Bundesland Bremen, die in besonderer Weise Best-Practice-Charakter haben und sich somit für andere zur Nachahmung empfehlen.
Dazu ruft die Stiftung im Laufe jedes Jahres in einem Wettbewerb Bremer Bildungsinstitutionen, Vereine, Verbände, Stiftungen oder Private auf, sich mit ihren Projekten zu bewerben.
Eine fachkundige und unabhängige Jury bewertet die Bewerbungen und wählt den oder die Sieger aus.
Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird in einem angemessenen Rahmen verlieren.
Der Stiftungspreis in der Presse




